Boxen

Das Boxen ist ein Kampfsport, bei dem sich zwei Kämpfer einer Gewichtsklasse unter festgelegten Regeln nur mit ihren Fäusten bekämpfen.

Bereits 3000 v. Chr. fanden in Ägypten die ersten Faustkämpfe zur Unterhaltung der Menschen statt. Die Grundregeln im Boxen legen fest, dass nur Schläge erlaubt sind, die mit der geschlossenen Faust ausgeführt werden. Die Benutzung anderer Körperteile wie Fuß, Kopf, Innenhand usw. werden nicht als Zähler anerkannt und müssen vom Ringrichter als Foul erkannt werden und führen zur Ermahnung, Punkteabzug oder gar zur Disqualifikation des ausführenden Kämpfers. Ein regulärer Schlag ist dann ausgeführt, wenn der Treffer die Vorderseite des Kopfes, des Halses oder des gesamten Oberkörpers bis zur Gürtellinie oder auf den Armen angebracht wird.

Alle Schläge unter die Gürtellinie werden als Foul gewertet und führen zum Punktabzug. Schläge auf Arme, Handschuhe werden von den Punktrichtern nichts als Treffer gewertet, da ein solcher Schlag als blockiert gilt.

Der Boxring ist quadratisch und hat eine Kantenlänge zwischen 16 und 24 Fuß (488 bis 732 cm). Die Kantenlänge eines Standard-Boxringes beträgt 20 Fuß (610 cm). Der Kampbereich wird von 3 oder 4 Seilen umspannt.