Die etwas andere Urlaubsreise!

Hallo meine Familia!

Ich wollte Euch gerne von meinem Urlaub berichten. Eigentlich war ja Ägypten geplant, aber naja irgendwie hat mich doch dann einiges dazu bewegt hier im schönen kalten Deutschland zu bleiben. Egal, also hieß es erst einmal schauen wo es die schönsten Trainings-Gyms, ähm Ecken in Deutschland gibt. Es sollte ja ein schöner Familienurlaub werden mit meinen Mädels. Schnell ein paar Hotels gebucht in … Berlin-Rostock-Berlin. So konnte es losgehen, wichtigstes Kriterium! Pool für meine Anna und für meine Dani Wellness-Massage-Sauna. Und schon hatte ich den Freibrief, um unbeschwert Turnen zu gehen … ich durfte auch so - ist doch ne liebe.

Am ersten Tag war ich in Berlin, beim Golden Glory Germany. Es war Freitagabend und am morgigen Tag stand ein Wettkampf an, deswegen waren auch kaum Schüler da. Und somit hatte ich das Glück und konnte ein Privattraining bei keinem geringerer als Andy Schadenberg genießen. Einen der Top-Fighter vom Golden Glory. Es war für mich eine andere Art des Pratzen-Trainings, ganz nach dem Stil, wie es in Holland praktiziert wird. Ich war ganz schön platt. Danke Andy für die Zwölf Runden a Drei Minuten … puh.

 

Nach dem Wochenende ging es Richtung Norden weiter. In Rostock habe ich dann bei Percy Micharz vom Allrond Sport Gym meine ersten Erfahrungen mit Frauen gesammelt …… NEIN! Nicht das was Ihr denkt. Chrissy war zwar hübsch, aber genauso gefährlich. Eine sehr gute Kämpferin, mit der ich genauso hart trainiert habe, wie mit einem Mann. Respekt! Aber auch Aram war ein sehr guter Trainingspartner. Ich denke mal, dass man von ihm noch einiges hören wird. Insgesamt war es eine super Einheit und mit vielen guten Tipps von Percy. Danke. Seine Erfolge, als Trainer geben ihm bei seinem Tun und Handeln recht!

 

Am nächsten Tag, nach langem Suchen bin ich in der German Fight Company gelandet. Ein großer schöner Club, der Bodybuilding und Kampfsport vereint. Da geben sich Meister in beiden Bereichen die Klinke in die Hand. Das Training leitete Klaus Hagemann, selber Vize-Präsident der WKN und im Gepäck hatte er seine jahrzehntelange Erfahrung als Coach. Er war eine schweißtreibende Einheit die einen kleinen Muskelkater in meinen Waschbärbauch zauberte. Mit gutem Auge lehrte er sein Wissen und gab mir Empfehlungen zur besseren Umsetzung. Auch Dir ein Dank.

 

Nach Sauna, Schwimmen und meinem ersten Ritt auf einem Pferd - Ihr lacht …das ist gar nicht so leicht, wie es aussieht. Wenn so ein Tier mal Gas gibt, fühlst du dich wie ein Eiweiß-Shake im Mixer. Im Film sieht das immer so leicht aus - ging es spät abends zu den Baltic Fighters. Sagte ich schon, dass ich ein schlechtes geografisches Gedächtnis habe. Immer dasselbe: Navi sagte ... Sie haben ihr Ziel erreicht, aber nö … suchen stand wieder auf dem Programm! Naja, habs ja gefunden ;o) In einer kleinen Halle ging es gleich zur Sache. Viel Partnerübungen und Pratzentraining gefolgt von einem netten Kraft-Abschluss zogen ganz schön an meiner Energie. Andre Werner, in meinen Augen ein sehr guter und kompetenter Trainer gab mir danach noch eine kleine Demonstration seines Könnens im Umgang mit Soft-Nunchaku und Schwert (Chanbara). Er und einer seiner Schüler lieferten sich ein schnelles geiles Gefecht, welches für meine Kamera schon fast zu schnell war. War echt cool bei Dir Andi.

 

Langsam aber sicher näherte sich der letzte Urlaubstag. In neun Tagen stand die Bilanz Krafttraining vs. Kampfsport, 4 zu 4. Also musste noch eine Einheit folgen. Da wir inzwischen wieder in Berlin gelandet sind und der Wellnessbereich in unserem Hotel (juhu Pool, Sauna und Kraftraum) von nackten nur so wimmelte …was mir ja gefallen würde, aber irgendwie sah das in meinem Träumen immer anders aus. Denn hier war jeder Anwesende mindestens 65 Jahre alt - sagte ich schon das die wirklich alles nackt gemacht haben … Sport - der Kraftraum hatte eine Fensterfront mit Saunablick - und Schwimmen. Also gab es Schwimmverbot mit Taucherbrille. Ey Leute Sauna ist ja okay, aber der Rest. Nunja, zurück zum Sport denn das Nudistencamp war nicht so mein Ding. So habe ich mir für mein letztes Ausflugsziel das Gym vom MMA Berlin raus gesucht. Dort wurde ich freundlich von Dominik Sigg empfangen, der eine Gruppe von ca.30 sportbegeisterten K1-Schülern meistern musste. Die Halle wurde bis auf seinen letzten Quadratmeter ausgenutzt und nach der Erwärmung und der Partnerarbeit folgte endlich mein erstes Urlaubssparring. Man hab ich mich gefreut. Leider war das in den anderen Clubs nicht möglich gewesen. Nach sieben Runden war es dann auch geschafft und das Wichtigste: Ich war noch Heile. Danach drängte ich mich durch den Berliner Verkehr. Im Hotel saß meine Familie im Restaurant und wartete geduldig auf mich mit Rotkohl, Klößen und lecker Ente. Damit ging dieser Tag dann doch noch so schön zu Ende (Sparring und lecker Happi-Happi), nach dem anfänglichen Schock war das nicht vorauszusehen.

 

Zum Schluss möchte ich mich natürlich noch einmal ganz höfflich und in aller Form für die Gastfreundschaft bei allen Clubs bedanken. Es hat mir bei Euch Gefallen und ich komme gerne wieder.

Bis zum nächsten Mal,
Euer Madi..................viva la familia.