Grappling
Der Begriff kommt vom englischen Wort "to grapple", was greifen, raufen oder packen übersetzt bedeutet.
Als Grappling bezeichnet man in den Kampfkünsten allgemein Bodenkampf als Überbegriff. Dieser wird in vielen Stilen ausgeübt. Berühmt für Grappling/Bodenkampf sind beispielsweise Brazilian Jiu Jitsu, Luta Livre, Ringen oder Judo.
Dennoch wird Bodenkampf auch in anderen Kampfkünsten praktiziert. Allgemein gesehen geht es beim Grappling darum, den Gegner zu Boden zu bringen (Takedown), sich in eine für ihn unvorteilhafte (quasi dominante) Position zu bringen (z.B. Mount) und ihn anschließend bewegungsunfähig zu machen und/oder zur Aufgabe (Abklopfen oder Tapout) zu zwingen.
Dies beinhaltet Hebel, Würfe, zu Boden bringen (Takedowns), Aufgabegriffe (Submissions) , Würgegriffe (Chokes), sweeps und andere Haltegriffe jeglicher Art. Die Art des Kämpfens ohne Schläge und Tritte ist bereits sehr alt- schon in der Antike zählte das Ringen zu den beliebtesten Disziplinen. In fast jedem Land gibt es seither Formen (Ölringen, Sumoringen, Judo, etc) vom Zweikampf ohne "Striking" (Das Gegenteil- Kämpfen ohne Bodenkampf nur mit Schlägen, Tritten, Knien, Ellenbogen etc.).
Der Bekanntheitsgrad des Grappling stieg deutlich mit den internationalen sportlichen Erfolgen der brasilianischen Gracie-Familie und der Sport erfreut sich heute zunehmender Beliebtheit.
Im Mittelpunkt des Trainings in unserem Gym stehen neben Technik, Kraft und Konditionstraining vor allem der Spaß am Sport, denn obwohl es manchmal hart zu geht und Grappling eine hervorragende Möglichkeit ist, seinen Körper in Form zu bringen, soll man nie die Freude an der Bewegung verlieren. Durch abwechslungsreiches Training, intensive Partnerübungen und vor allem Spiele mit aufgabenbezogener Bewegungsausführung kann man so seinem persönlichen Ziel in diesem Sport näher kommen.
Selbstverständlich ist der sportliche Wettkampf dabei integriert, wobei großer Wert auf Vorsicht und gegenseitige Rücksichtname gelegt wird! Fairness ist oberstes Gebot!


